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Open-Air: Heilsames Singen an der Ammer am 15. August – Bericht

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Im Rahmen des Sommerferien-Programms „Sommer an der Ammer“ in der Tübinger Weststadt habe ich am Dienstag, 15. August, ab 19 Uhr heilsame Lieder angeleitet und gesungen.

Der Schulhof der Aischbachgrundschule war nicht voll, aber ein ansehnlicher Stuhlhalbkreis war vor dem Eingangsportal aufgebaut, und dann gingen sogar die 35 vorbereiteten Stühle zur Neige! Die Bewerbung auf allen Kanälen (Facebook, Instagram, Zeitung, Telegram, whatsApp etc.) hatte sich gelohnt. Neben einigen älteren Weststadt-Nachbarn waren auch junge Leute und auch wenn die Damen in der Mehrheit waren – was bei Singangeboten oft so ist (Warum, ihr Männer?) – habe es doch auch einige jüngere und ältere männliche Gäste.

Nach einer Begrüßung durch die Damen vom Nachbarschaftsnetzwerk und der Stadt Tübingen erläuterte ich meinen Zugang zum heilsamen Singen und dass ich eigentlich vom Lagerfeuersingen komme. Cornelia Ernst von talkingcorner.de las Gedanken von Karl Adamek zur Wirkung des heilsamen Singens vor und dann gab es ein erstes Lied „Sei willkommen in diesem Kreis“. Bei Aufwärmübungen lockerten wir unsere Gliedmaßen und Gelenke und beim Tönen der Chakrenflöte – sieben Farben, sieben Vokale bzw. Töne – wärmten sich unsere Körper und die Stimmapparate auf und durch das gemeinsame Tönen entstand eine gemeinsame Grundschwingung und Vibration unter den Anwesenden. Mit „Wolleböbbele“ lockerten wir unsere Zungen und Lippen. Dann gab es zwei erste – nicht-deutschsprachige – heilsame Lieder, erst „Shalama Bayta“ (auf deutsch: Frieden deinem Haus) und „O du gamla Moder Jord“ (deutsch: Oh du alte Mutter Erde) aus Norwegen. da war die zweite Zeile etwas schwer zu sprechen, aber die Runde hielt gut mit und es entwickelte sich eine mal leise, mal lautere gemeinsame Klanglandschaft. Beim Lied „Ich lasse los und bin“ von Wolfgang Bossinger klingen drei Stimmvarianten schön zusammen. Den Abschluss vor der Pause bildete mit dem Kraft-Chant „Kuate“ der nordamerikanischen Ureinwohner ein rhythmisches Lied zum Aufstehen und bewegen.

Nach der Pause bereicherte Linda Li von der Gruppe 91, die zu dritt aus ihrem Haus im nahe gelegenen Dörfle gekommen waren, das Liederspektrum mit einem persönlichen Lied an der Gitarre.

Nach dem Gastbeitrag gab es einige Lieder mit Choreographie: „Auch eine Reise von tausend Meilen“, „Tief verwurzelt in der Erde“, das Body-Persussion-Lied „Epo I Tai Tai“ und „Lasst die Schönheit, die wir lieben, das sein, was wir tun.“ (inspiriert vom Sufi-Dichter Rumi (13. Jh.).

Den Abschluss bildete das affirmative Lied „Oh, lass es Dir gut gehen“ von Katharina Bossinger – und es endete in einem gemeinsamen Kreis, in dem sich die Mitsingenden gegenseitig „Lass es Dir gut gehen“ und dann einen guten Nachhauseweg wünschten.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, und dank dem trockenen Wetter, der erfreulich großen Zahl der teilnehmenden und ihrem Öffnen zum Mitsingen und sich mitbewegen eine schwungvolle und heilsame Sing-Aktion.

Danke an Ulrike Stöhrer von der Stadt Tübingen, und den Engagierten aus der Weststadt, die das ermöglicht haben!

Das Programm ist von der Stadt Tübingen und dem Nachbarschaftsnetz Äußere Weststadt entwickelt und zusammengestellt worden und auch im Internet einsehbar: https://www.tuebingen.de/sommer-an-der-ammer

ausführliches Programm hier: Sommer an der Ammer (ev-stephanusgemeinde-tuebingen.de)

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