Über heilsames Singen

Singen allein ist schon heilsam, weil es unseren Körper in rhythmische Schwingungen versetzt und wir – insbesondere bei gemeinschaftlichem Singen – in Resonanz gehen mit anderen.

Was das heilsame Singen oft auszeichnet, sind einfache Texte, viele Wiederholungen, positive Textbotschaften und oft auch eine Choreographie mit Bewegungen. Wenn Du den Text auswendig kennst, weil er so einfach zu lernen ist durch ein paar Wiederholungen, braucht sich dein Bewusstsein nicht auf Buchstaben auf einem Textblatt zu konzentrieren, sondern du kannst, wenn du magst, die Augen schließen und dich ganz auf deinen Gesang konzentrieren.

Wir sind in unserer Gesellschaft oft kopf- oder vernunftgesteuert und achten nicht genug auf unseren Körper. Beim heilsamen Singen gehen wir in Resonanz mit unserem Körper, der ganze Organismus schwingt mit und so stärken wir die Verbindung zwischen Kopf bzw. Geist und Körper.

Im folgenden Video siehst Du ein gutes Beispiel für ein heilsames Lied: Es ist „auch eine Reise von tausend Meilen“ von Wolfgang Bossinger. Nach einigen Wiederholungen kannst Du Dich ganz aufs Mitschwingen einlassen. Das ist das, was gut tut.

Weitere Beispiele für heilsame Lieder findest Du im Liederarchiv Heilsames Singen.

Wer sich mit der Theorie des heilsamen Singens näher befassen möchte findet hier einen interessanten Vortrag: Im linksstehenden Video erklärt Gerald Hüther den Anteil des Singens an der Menschwerdung. Anlass war die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Heilsames-Singen-Mentor Karl Adamek.

Literatur

Wolfgang Bossinger: die heilende Kraft des Singens.
Von den Ursprüngen bis zu modernen Erkenntnissen über die soziale und gesundheitsfördernde Wirkung von Gesang.
Traumzeit Verlag 2006, ISBN 978-3933-825-612, zu einem Shop

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