2. Tübinger Nacht der spirituellen Lieder am 3. Oktober

Am Samstag 3. Oktober fand im Tanzlokal Boccanegra im Französischen Viertel die 2. Tübinger „Nacht der spirituellen Lieder“ statt – mit einigen Singleiterinnen und Singleitern aus Tübingen und Umgebung plus „Special Guest“ Karl Adamek.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, Mitsängerinnen und Mitsänger, das gute Publikum – es war eine rundum schöne Veranstaltung!

Bericht und Bilder folgen …..

An diesem besonderen Abend im Französischen Viertel (von den Tübingern inzwischen gern kurz FranzViertel genannt) laden wir dazu ein, gemeinsam singend die tiefe Verbundenheit allen Lebens zu spüren.

Mit Mantras, Kraftliedern, Friedensliedern, Rainbow Songs und heilsamen Liedern entsteht ein Raum, der Menschen miteinander verbindet – achtsam, lebendig und getragen von Gemeinschaft.

In einer Zeit, in der vieles trennt, erinnern uns die einfachen und kraftvollen Lieder daran, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind: verbunden mit uns selbst, miteinander und mit allem Lebendigen.

Genau an diesem 3. Oktober jährt sich der Todestag des heiligen Franz von Assisi zum 800. Mal. Franziskus spürte die Verbundenheit alles Lebendigen, aller Geschöpfe und besingt seine Dankbarkeit dafür in seinem Sonnengesang, dem Lied der Schöpfung – Laudato Si. Darin preist er den Schöpfer für die Schönheit & Güte von Sonne und Mond, Wasser und Bergen, Pflanzen und Tieren, bis hin zum Tod… sein tiefes Gefühl der Verbundenheit alles Lebendigen und sein Vertrauen in ein friedliches Miteinander darf uns an diesem Tag und an diesem Ort besonders inspirieren – er ist sozusagen der inoffizielle Schutzheilige des FranzViertel.

Wer ist dabei?
Mit Sangita Wyslich und Harald Burger – Habu – werden zwei Pioniere bzw. „Urgesteine“ des Mantrasingens in der Region auftreten, dazu kommen mit Ingo Sanzenbacher und Vicky Luna zwei, die auch schon länger ihre eigene Art des gemeinsamen, heilsam wirkenden Singens im Kreis gefunden haben und anbieten.
Jürgen Sandherr, Singleiter aus Mährungen und ich, Fabian Betz von der Tübinger Mitsing-Plattform Singen-tut-gut.eu, organisieren den Abend und komplettieren die Runde.
Als „Special Guest“ wird Karl Adamek, eine der bekanntesten Gründerfiguren der heilsame-Sing-Bewegung in Deutschland ein Lied nach der Pause beitragen – er bietet am Tag drauf einen Tages-Intensiv-Workshop im selben Raum an.

Vor der Pause können Singkreise in der Region vorgestellt werden – eine Karte, wo man sein Logo, Gesicht & Infos in Bierdeckelgröße mithilfe eines Pins verorten kann sorgt für Übersicht – hier die noch fast leere Karte als PDF.

Ich freue mich schon auf das „große“ Format mit hoffentlich vielen Mitsingenden. „Singen tut gut“ ist die eine Erfahrung, die ich gerne betone – und Singen hat auch eine „spirituelle“ Dimension, auch wenn ich mich manchmal mit dem Wort „spirituell“ nicht so leicht tue – da gibt es auch Bubbles, die sich spirituell nennen, in denen ich mich fremd fühle und deren Sprache mir schwerfällt….:
Das Verbindende des Singens bei uns Menschen über alle Grenzen – Sprache, Nationalität, Alter, Milieus etc. – hinweg habe ich auf einer Weltreise mit Gitarre 2001 selbst erleben dürfen – das ist etwas Wichtiges und Tragendes für mich; das Gefühl, auf einer bestimmten Ebene eins zu sein, zusammen zu gehören, in aller Verschiedenheit harmonisch zusammen klingen zu können, das kommt bei den heilsamen und spirituellen Liedern zusammen – so wie es Philipp Stegmüller in seiner Strophe „Eine Erde, eine Menschheit, eine Familie, ein großer Geist“ besingt…

Infos zu den auftretenden Singleitern, zu Ort, Zeit und Anmelde-Möglichkeit findet ihr hier: https://liedernacht.meditativessingen.com/tuebingen


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